Mirjam Arck Mirjam Arck

Wer bist du, wenn du niemand sein musst?Und wie würde dein Hund diese Frage beantworten? Teil 1

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Wer bist du?
Und wie würde dein Hund diese Frage eigentlich beantworten?

Eigentlich wollte ich das nur kurz erzählen und dabei habe ich jetzt gerade 7 (Korrekturlesen: 8) Seiten am PC getippt und mich kurzerhand entschieden, dass das für „nur Insta“ zu schade ist, und einen Blog-Artikel verdient hat.
Eigentlich wollte ich damit nur ganz crazy mein am 21. Juli kostenloses Webinar anteasern…, wo es um die Frage gehen wird: „Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemand sein muss?“ Weil ich die so wichtig finde und sie unbedingt mit dir zusammen beantworten möchte. Ok Maik, ich will die Frage nicht komplett klauen, aber nur wer gut ist, wird kopiert und du erlaubst es ja dankenswerterweise: Also auch hier ein liebevolles Danke von Herzen. Danke, dass es dich und Coaching in Concert gibt und danke für diese so wichtige Frage und dein wunderschönes Lied dazu.
Ps.: Komplimente verteilen, wie dieses hier, kostet dich übrigens nichts außer ein Satz oder mehrere und minimale Anteile deiner Zeit, aber was Komplimente für eine Wirkung haben, für den, der sie verteilt, aber natürlich auch für den, der sie empfängt, bewirkt, ist unglaublich. Dieser Mensch fühlt sich auf einmal: gesehen, gehört, gewertschätzt und ja vielleicht einmal: gut so, wie er ist.

Er fühlt sich gut, selbstbewusst & sein Selbstwert steigt. Was so eine Kleinigkeit bewirken kann und was für einen positiven Schneeball-Effekt sie haben kann, wenn man diese Message in die Welt bringt, also fang doch direkt morgen damit an, immer öfter Komplimente zu verteilen und diese Message an andere weiterzubringen.

Ich habe es mir im Kindergarten bei den Kindergartenkindern angewöhnt: einfach nur mal kurz ein „Hey, du hast aber ein schickes Kleid an! Oh dein Pulli ist aber hübsch! Oh da sind Pokemon drauf! WOW!“ und wenn man dann dieses Strahlen und Leuchten in den Kinderaugen sieht, das ist einfach wundervoll und wenn ein Kind, wie heute Morgen zu mir kommt, weil es neue Schuhe hat und sie mir zeigt (weil es gesehen hat, dass ich Kinder in ihrer Persönlichkeit sehe, genauso, wie jeder Mensch in meiner Arbeit und jeder Hund eine Persönlichkeit ist und so sein darf, wie er ist), dann berührt mich das von Herzen <3. Danke Karma.

Verdammt, das ist glaub ich schon wieder zu lang für Insta…

Achja: und weil es nicht nur um die Frage „wer bist du, wenn du niemand sein musst geht“ … man braucht ja heute eine „Subline“, also muss ein Untertitel her: „Und was zur Hölle hat mein Hund damit zu tun?“ okay, das klang im ersten Impuls lustig, und wäre marketingtechnisch wahrscheinlich auch der letzte Schrei, aber es passt einfach nicht zu mir und meiner Arbeit. Also Versuch Nummer 2.
Untertitel: „und wer ist eigentlich mein Hund? Und wie machen wir daraus jetzt einen entspannten Alltag?“ das klingt doch besser. Und? Neugierig? Ich wäre es auf jeden Fall und das sind jetzt mal echte Wort und kein KI … Dann melde dich gerne direkt an und sichere dir deinen Platz.


Als ich solche systemische Fragen zum ersten Mal gehört habe, dacht ich mir im ersten Impuls „Och nö, jetzt kommt hier so `nen Therapie-Gedöns…“ und dann hat mein Kopf aber schon angefangen zu rattern… weil ja, ich kann mehrere Gedanken gleichzeitig denken, das wirst du im Laufe des Textes auch noch sehen :D. Eine der Stärken von ADHS… manchmal aber auch Fluch zugleich…
Moment, wie würden denn meine Hunde die Frage beantworten???

Ok, mal überlegen… wir fangen mal bei Claire an. Claire begleiten mich jetzt seit 13,5 Jahren. Am 1.Jan.2013 habe ich sie abgeholt, mit meiner Sandkasten-Freundin Mimi.

Da war ich gerade fast am Ende meines Bachelor-Studiengangs als Polizistin, bevor ich im September zur Autobahnpolizei gewechselt bin.

2014 habe ich mit der Starter-Woche bei Dogument den Grundstein meiner jetzigen Arbeit gelegt.

2017 der Beginn meiner Selbständigkeit,

2018 bis 2019 die Hundetrainer- und Dogwalker-Ausbildung,

seit 2020 mitten in Corona auf einmal zwangsweise voll Selbständige,

2021 wurde ich Mama <3, das ist wahrlich die größte Persönlichkeits-Entwicklung, dicht gefolgt von selbständig sein :D. Liebe Grüße an Tina 😉.

Anmerkung des Autors: später eingefügt (Na wer kennt die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling?).

Spoiler: ich bin und werde ein wenig vom Thema abkommen, du wirst dich etwas gedulden müssen, um die Antwort, wie mich u.a. Claire sieht, zu lesen.

März 2023… Ich entscheide mich innerhalb von 30 Minuten die äußerst unempathische Frage auf die Diagnose „Magendrehung“ bei meinem ersten eigenen 13 Jährigen Dalmi-Opa Milow, meinem Herzenshund <3 … „Operieren oder einschläfern?!“ mit „ich möchte nicht, dass er länger leidet…“ zu beantworten… nachdem ich gefragt habe, wie denn die Chancen sind und ja, auch was es kostet? (leider hatte ich für Milow keine  OP-Versicherung (was ich an dieser Stelle wirklich jedem !!!! empfehle. Alternativ: Millionär sein 😉) … „Ja 3000 Euro wäre aber nur für die OP und er müsste mindestens 3 Tage lang weiter in der Klinik bleiben, wenn er es überhaupt überlebt und die meisten Hunde haben Schwierigkeiten mit dem Fressen anzufangen nach einer Magendrehungs-OP“….
Das letzteres nur eine persönliche Meinung des behandelnden Tierarztes war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht und habe ich auch nicht in Frage gestellt. Ja, ich zerbreche mir auch heute teilweise noch den Kopf, ob es die „richtige“ Entscheidung war…

Allerdings hatte Milow zu diesem Zeitpunkt schon seit einem dreiviertel Jahr eine Herausforderung mit dem Fressen, da ich verzweifelt auf der Suche nach einem Futter war, was er länger als 3 Tage fraß und vertrug…
Und ja auch die 3000 Euro waren ein Punkt, da bin ich ehrlich. Denn leider war mein damaliges Auto, der kleine Berlingo, in den ich in den letzten Jahren rund 17.000 Euro Werkstattkosten reingesteckt hatte (Kaufpreis waren 18.000 Euro, ja, hätte ich das vorher gewusst, ja hätte, hätte, Fahrradkette… hatte ich aber nicht)… mal wieder für 2500 Euro in der Werkstatt gewesen und nein Rücklagen für den Notfall, konnte ich mir bisher leider nicht aufbauen… weil es immer knapp war…warum anderes Thema…

Ja, also entschied ich mich innerhalb von 30 Minuten, Milow zu erlösen… dass sich dieses „erlösen“ leider doch noch zeitlich gefühlt in die Ewigkeit zog, darauf war ich ebenso wenig vorbereitet, wie auf die erste Frage oben und auch nicht auf den innerlichen Kampf, den Milow noch kämpfte, bis ich ihm wirklich sagte „du darfst gehen. Du sollst nicht länger leiden. Wir schaffen das! Wir sind stark für dich… aber ich war an seiner Seite und ich habe ihn auch mit nach Hause genommen, sodass sich Claire, Dori, Happy und auch mein damals sehr junges Kind von seinem Haustier verabschieden konnten… Kleiner Tipp am Rande, ja z.B. bei Rosengarten sich zumindest durch Ansparen den aktuellen „Einkremierungspreis“ zu sichern macht durchaus Sinn (man kann hier quasi dieses Geld schonmal ansparen, damit man diese Sorge dann wenigstens später nicht mehr hat, also den Einäscherungspreis, die Urne muss man dann ggf. später oder früher extra kaufen) und sich ggf. auch vorher schonmal eine Urne aussuchen (ich war dezent überfordert mit der riesen Auswahl und hatte da sogar keinen Kopf für, entschied mich dann aber für ein blaues Herz mit Strass-Steinen mit seinem Namen drauf)…blau war immer seine Farbe und ja, bevor Claire einzog, trug Milow auch mit Stolz pinke Strass-Halsbänder.
Gedankenblitz: Wieso fange ich eigentlich nicht mit der Frage an, wie würde Milow mich beschreiben?
Und Nanouk, nicht mehr mein Pferd. Was aber doch ein wichtiger Teil in meinem Leben war/ist, nicht nur wegen dem „Na“ in NAMILAS.


Ja, das Thema Tod und Einschläfern beim Tier ist ein Thema, mit dem man sich nicht beschäftigen möchte, aber ganz ehrlich. Ich finde, wir leben hier in einer Kultur, in der Tod so ein totgeschwiegenes Thema ist… hahaha… Wortwitz…nein, im Ernst… in anderen Kulturen gibt es einen ganz anderen Umgang mit dem Thema Tod… einen der nicht so negativen und langfristig leichteren. Denn Verdrängen und Verschweigen ist nicht leicht, sondern schwer und verankert sich tief im Körper…

Also wieso feiern wir nicht den Verstorbenen?

Und dass man diese Zeit mit ihm verbringen durfte?

Und ist dankbar für diese Zeit und diese Erlebnisse?
Auch wenn sie manchmal nur kurz waren und vor allem man gedenkt und spricht über diese schönen Erinnerungen.

Und Milow wird immer einen Platz in meinem Herzen haben.

Und auch wenn ich mir das nie (!!!) so, wie ich es bei vielen Hundehaltern schon gesehen hatte, bis zu diesem Punkt vorstellen hätte können…, hat die Urne von Milow mit seiner Asche einen ganz besonderen Platz in meinem Wohnzimmer.
Zumindest, bis ich endlich „mein zu Hause“ gefunden habe und ihn dort der Erde übergeben kann, aber jederzeit weiß, hier sind seine körperlichen Überreste.
Denn die Seele ist bereits woanders und meinem Kind sage ich. Milow ist immer bei uns. Der passt zusammen mit Ur-Oma Rosi von oben auf uns auf.
Und wenn es dir mal nicht gut geht und du möchtest mit jemandem reden, der nicht Mama oder Papa oder sonst wer ist, dann kannst du zu Milow sprechen.

Ps.: Wo wir gerade beim Thema „Traum-zu-Hause-finden“ sind.

I know, ja das wird Umzug Nr. 12 in meinem Leben… nein, nicht freiwillig, hab ich auch wenig, bis gar keine Lust drauf… aber in einem 2-Familienhaus kann man einfach so gekündigt werden. Ja ganz einfach so natürlich nicht, also theoretisch schon, praktisch aber weil man da so 2,3, 4, ganz viele Mängel anmerkt…, die nicht ganz im Verhältnis zur Miethöhe stehen, meiner Meinung nach, aber egal. Und ich meckere bei sowas echt spät rum, aber 10 Grad in einem Teil der Wohnung im Winter ist halt zu kalt und im Frühjahr ständig Wespenköniginnen irgendwo im 2. OG, der Marder, der überm Schlafzimmer wohnt und schon in meinem Auto ein Kabel zerfressen hat, allein Materialkosten 120 Euro, ich könnte die Liste noch um einiges erweitern, aber ich will keinen Stress, sondern endlich einen Ort finden, der sich wirklich wieder nach zu Hause anfühlt, so wie die Ghana-Lane, welch superschöne Kindheit ich dort überwiegend verbringen durfte oder auch der Lucie-Simon-Weg in Bornheim Roisdorf … aber alles andere danach: Brühl (Stalker-Nachbarin, sie wusste exakt, wie lang meine Hundesitterin und welche da waren…), Bornheim WG 1: ja, ich akzeptiere Katzen, aber ich bin eindeutig Hundemensch… und Katzen in eben dann nicht mehr frischen Töpfen… nein). Oh Shit 00:27 Uhr… da ist er, wieder der Hyper-Fokus. Ich wollte doch nur kurz das neue Angebot posten und jetzt schreibe ich endlich die Geschichte, die schon so lange erzählt werden wollte und ich wusste nur nicht wie.

Danke „Acki“ Ackermann von feelen für deine Manifestation-Days und wir sind erst an Tag 4 <3. Oh man, wo war ich jetzt eben nochmal am Schreiben? Nachdem ich hierher zurückgesprungen war?! *such* und *lese*…. Und finde hoffentlich gleich die passende Stelle…


Also ich suche:

-         Min. 2 Zimmer Wohnung, gerne 3 oder mehr, egal wie klein, aber mehr Räume, mehr Möglichkeiten (Kinderzimmer, Schlafzimmer,Büro….)

-         Min. 55, lieber 60qm

-         In Troisdorf oder Umgebung, Hennef oder so auch gern

-         Max 900 warm…

-         Gerne mit EBK

-         Mit Garten (zur Alleinnutzung) Claire ist inkontinent, Happy bedingt Hunde-/Menschenkompatibel und ein Garten zu teilen würde in meinem Alltag einfach permanent mit Stress verbunden sein, den ich gerne vermeiden würde

Perfekt wären min. 1000qm und dann auch eine gewerbliche Nutzung, gerne etwas abgelegen.

-         Erdgeschoss, Souterrain oder mindestens Pinkeloption (Terrasse) Claire muss einfach im Alter öfter Pippi.

-         Ja, ich kann die Miete bezahlen. Das hat bei mir oberste Priorität.

-         Ja, ich bin selbständig, ja ich kann das Nachweisen, ja ich bin alleinerziehend mit 1 Kind, ja ich habe 3 Hunde, die außer beim Klingeln leise sind und in einer Wohnung noch nie etwas kaputt gemacht haben und natürlich auch eine Haftpflicht incl. Mietschäden haben.

-         Wunsch: so wenig Nachbarn, wie möglich. Das brauche ich als Autistin…

-         (bei jedem Mal durch den Hausflur denken „Oh Gott jetzt bin ich schon wieder gestolpert, hoffentlich hat das niemanden gestört, hoffentlich treffe ich nicht den/die im Flur wegen nett gemeintem/aber teils äußerst unangenehm-anfühlenden Smalltalk, oder auch wenn ich nachts die Hunde nochmal raus lasse, weil ich mal wieder, Blick auf die Uhr: 23:57 Uhr, bis nachts, arbeite, weil das die einzige Zeit ist, wo es leise ist, wo niemand Erwartungen an mich an, die ich wahrscheinlich eh nicht erfüllen kann…
Genau deswegen verstehe ich meinen langen Wunsch, ein Haus in Alleinlage jetzt so gut, wie nie zuvor. Denn das Gefühl war immer da, ich wusste nur nie, warum.
Aber zurück zum Ende des Textes… Ich wollte doch nur kurz Milow erwähnen…
Kennst du noch diese Bücher „wenn du möchtest, dass die 5 Freunde jetzt das machen, dann Blätter auf Seite … und wenn du möchtest, dass sie ein Abenteuer erleben, ließ auf der nächsten Seite weiter…? Genau so fühlt sich ADHS an… Ab zum Ende des Textes….

So hier waren wir bei 2023…. Nächstes spannendes Datum…

Seit Mitte 2024 alleinerziehend, selbständig, mit 3 Hunden, ja, das ist herausfordernd, keine Frage.

Seit Janar 2025 Diagnose „ADHS im Erwachsenalter“ <= Spoiler, die neuronale Entwicklungsstörung ist angeboren, wird nur häufig bei Frauen und dem „unaufmerksamen“ Typ oder gemischten Typ mit hyperaktiver Form (die es auch innerlich gibt und nicht nur klassisch „Zappel-Philipp“) sehr spät erst diagnostiziert, häufig nach dem „Eltern-werden“, weil so ein Säugling ein mühevoll in Kleinarbeit und über Jahre erarbeitetes Konzept an „ok-so-funktioniere-ich-und-hab-mich-an-die-neurotypische-Welt-angepasst“-Konstrukt schlagartig zusammenbricht.
Was in diesem Fall nicht gerade positiv auf die Beziehung gewirkt hat.

Aber „Augen zu und durch!“ war halt auch lange mein Lebens-Motto. Wird schon irgendwann besser werden. Spoiler: nein wurde es bis jetzt nicht :D

Seit 2023 gehe ich ziemlich am Limit und dachte immer „naja und noch ein bisschen und dann wird das schon, aber ich bräuchte echt mal langsam ne Pause… es muss sich was ändern!“ Das tat es aber leider nicht. Also dann „ich habe doch bis jetzt auch alles immer irgendwie hinbekommen. Das klappt auch diesmal. Ganz bestimmt…. Hoffentlich!“ war wieder mein Lebensmotto.

Anfang 2026 war ich 2,5 Wochen in einer Tages-Klinik. Das einzig machbare mit Kind und 3 Hunden, wenn man nicht mal eben für diese 6-8 Wochen lang eine Hundepension bezahlen kann, was ja super (nicht) geht, wenn es finanziell eben nicht so super läuft.

Ich habe halt leider nie gelernt, wie man mit Geld richtig umgeht und auch nicht, wie man eine Firma führt?!

Also lag alle Hoffnung in diesem Tages-Klinik-Aufenthalt, der kurzum meine gesundheitliche Situation allerdings mehr verschlechtert (irgendwelche Themen hochholen und dann nicht bearbeiten, Ärzte, die sich an ihre eigenen Aussagen nicht erinnern können, Therapeuten, die Autismus bei mir erst nach 2 eindeutigen Vor-Tests sehen usw. und so fort…), als verbessert (jeah ich hab jetzt einen Platz in einer Gruppen-Therapie, die indoor mit 10 Leuten statt findet, obwohl ich am liebsten max. mit 1 Person diesen Raum teilen würde und nein die Pomodoro-Technik ist nicht super bei ADHS. Ich habe kein Problem mit Aufhören (ja doch schon im über mehrere Stunde andauernden Hyperfokus zu vergessen, auf Klo zu gehen, zu essen und manchmal auch zu trinken…)…. Ich habe ein f…. Problem damit, mit einer Aufgabe anzufangen, die mich nicht interessiert… z.B. sämtliche administrativen Aufgaben meiner Selbständigkeit, die aber elementar wichtig sind… die mir aber seit Monaten zunehmend schwerer fallen. Ich habe die Tage gesehen, dass meine längste unbeantwortete Nachricht vom 3.11.2024 ist, sorry Franzi, Hundephysio Hennef….


Und das ist nur das Privat-Handy mit aktuell 82 unbeantworteten Nachrichten.

Ich kann es einfach gerade nicht. Immerhin habe ich beim Greator-Festival, vorletztes Wochenende herausgefunden warum… ja nicht anfangen… ach ich springe in den Themen. Ja, leider wirken die Medikamente, als ich diesen Text gerade um 23:07 Uhr tippe, nicht mehr. Ohne die ADHS-Medikamente würde überhaupt nichts mehr gehen. Es geht gerade nicht mehr viel… aber minimalst etwas. Ein bisschen Hoffnung habe ich noch.

Ich versuche mal zum Thema zurück zu kommen. Aber kurz noch das Whatsapp-Thema abschließen. Geschäftshandy: 90 unbeantwortete Nachrichten…
Ja, es tut mir leid und ja verdammte Hacke… es ist mir sehr unangenehm…
Warum ist das so, weil ich in meinem Leben ungefähr 3,7-mal häufiger, als Menschen ohne ADHS, Ablehnung, vor allem im sozialen Bereich (u.a. in Form von Mobbing seit dem Kindergarten an… über beide Schulen hinweg, über das Polizei-Studium, ja in allen 3 Ausbildungs-Teilen bis hin zur Einsazthundertschaft, wo ich sehr fieses Mobbing erlebt habt) erfahren habe… Rejection Sensitive Dysphoria (RSD) nennt sich das dann, die Angst vor Ablehnung bzw. die Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung.

„RSD beschreibt keine eigenständige psychiatrische Diagnose, sondern ein hochgradig belastendes Reaktionsmuster des Nervensystems. Schon kleine, oft unabsichtliche Signale (z. B. eine knappe Nachricht, ein bestimmter Blick oder das Ausbleiben einer Reaktion) werden vom Gehirn als heftiger Angriff oder Zurückweisung interpretiert. Die Betroffenen empfinden intensiven emotionalen oder sogar körperlichen Schmerz.“ (Quelle: https://psychotherapie-katharina-ziob.de/adhs-und-rejection-sensitivity/)

Ich habe so oft in meinem Leben Ablehnung erfahren, die teils gar nicht so gemeint war, aber das ist ein anderes Thema, dass ich in gewissen Situationen, in denen ich oft Ablehnung erfahren habe, jetzt einfach immer mit Ablehnung rechne bzw. diese erwarte. Dass das oft nicht der Realität entspricht, hilft mir leider nicht.

Was mir aber hilft, ist folgendes (das lerne ich gerade): ok das Gefühl ist Angst.

Ich darf Angst haben.
Alle Gefühle dürfen sein.

Angst ist eine Schutz-Funktion des Körpers. Sie rettet teilweise dein Leben. Angst vor Tiefe bewahrt uns an der Klippe vor dem Tod.
Warum habe ich jetzt Angst? => ok, ja ich wurde oft abgelehnt, aber hey, die meisten meiner Kunden sind bei mir, weil sie mich mögen und nicht das, was ich verkaufe. Denn man kauft ja ein Gefühl. Sich wohlfühlen, sich wertgeschätzt fühlen, sich gesehen fühlen, sich verstanden fühlen, so zu sein, wie man ist, ohne sich zu verstellen.

Ok, d.h. diese Angst ist rational also eher unbegründet. Natürlich gibt es ein paar wenige unschöne Erfahrungen mit Kunden und ganz ehrlich auch ich bin nicht perfekt.

Das habe ich schon weitestgehend abgelegt, diesen negativen Glaubenssatz…
(By the way: spannendes Thema, diese Glaubensätze und die Transformationsarbeit damit 😉 ). Achja ich wechsle schon wieder die Themen.

Ok, also, was wäre, wenn ich mir vorstelle, dass es eine positive Nachricht ist, die ich gleich lese/mir anhöre? Das fühlt sich deutlich besser an.
Und da ich mich gerade mal wieder im (hypno-)manifestieren übe, klappt das auch i.d.R. ganz gut, dass in der Nachricht auch wirklich etwas positives und nicht, wie ursprünglich erwartet etwas negatives enthalten ist. Trotzdem habe ich in den letzten Monaten nie die Energie und Zeit gefunden alle Nachrichten zu beantworten.
Etwas, das vorher ging und jetzt nicht mehr…

Anzeichen, Nummer 1 für ein neurodivergentes Burnout. Ich will hier auch nicht Mitleid sammeln, sondern ich möchte mit meinen persönlichen Erfahrungen zum Thema ADHS/ASS für mehr Aufklärung zu dem Thema sorgen, weil nur durch solche Aufklärungs-Accounts habe ich das Wissen über das Thema Neurodivergenz, was ich jetzt habe, was mir so viel mehr dabei zu verstehen, was das echte „normal“ ist, was an mir „neurodivergent“ ist, und warum das so ist und dass ich z.B. nicht einfach zu faul bin, meine Wohnung gerade in Ordnung zu halten… Hinweis Nr. 2… Das ging vorher…


Wenn du mir bis hierhin folgen konntest, hey willkommen im Club. Bist du auch ADHSler oder AuDHSler?? (Autismus-spektrums-störung und Aufmerksamkeitshyperaktiv-störung gibt es auch, oh Wunder entgegen mancher Ärzte auch heute noch, sehr häufig in Kombination).

Wenn du dir hier gerade denkst, no way, das sind ganz schön viele Themen, die du da gerade angerissen hast und ich weiß jetzt gar nichts mehr…

Dann herzlichen Glückwunsch, hast du wahrscheinlich das Gehirn im Format neurotypisch erwischt, was im Gegensatz zu meinem „normal“ deutlich anders ist, als dein „normal“.

Was für dich wahrscheinlich kein Problem ist. Moment, ich wollte doch positive Worte nehmen, weile Worte wirken. Also weil das für dich wahrscheinlich keine Herausforderung ist, für mich aber schon.

Für dein Gehirn wurde alles hier in unsere Gesellschaft entwickelt, das System für „normal“…

Mein „normal“ dagegen war halt 35 Jahre lang ein anderes, mit dem ich krampfhaft versucht habe, das ganz normale „normal“ zu leben und mir ist erst jetzt bewusst, dass viele Dinge anderen, neurotypischen Dingen viel leichter fallen. Z.B. das unangenehme Thema Körperpflege… ja, ich kann mich duschen, ja ich weiß, wie das geht, aber da ist es wieder das Thema, dass ich eben mit der Pomodoro-Technik anfangen wollte und warum diese für die meisten ADHSler nicht passend ist. Wie man hier merkt, 23:26 Uhr wenn ich einmal angefangen habe, ist das nicht das Problem. Achja ich wollte eigentlich schreiben, wie Claire mich sieht…. (Moment, ich habe vergessen Milow oben zu erwähnen, schnell nach oben scrollen und einfügen…) 00:45 Milow, Nanouk und noch 2, 3 Kleinigkeiten ergänzt…

Claire würde mich glaube ich so beschreiben. Oh krass hier ist doch das Text-Ende.

So jetzt also noch das Angebot irgendwie reinbringen. Ich muss jetzt erstmal gucken, wie viele Insta-Beiträge das sind? Und Mist verdammt, ich hatte so eine coole Idee, hier kurz für mich die paar Fragen beantworten, um das kostenlose Webinar zu bewerben. Hat irgendwie nicht so geklappt. Vielleicht doch, als Blog-Beitrag auf der Homepage. Liest das dann jemand? Wirklich? Ok, aber krass, Blog-Artikel sind irgendwie wegen KI-SEO oder so wichtig (Danke Steffie).

Ok, also Webinar.

So, wie ich gerade merke, wirst du auch vielleicht merken oder schon bemerkt haben, ist die Frage „Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemand sein muss? Nicht so leicht und vor allem schnell beantworten. (Gedanke: Ok mache ich das jetzt mal kurz auf die Homepage ???“


Und natürlich folgt eine Fortsetzung.

Troisdorf, 6.7.2026

Eigentlich wollte ich das nur kurz erzählen und dabei habe ich jetzt gerade 7 (Korrekturlesen: 8, upsi :D) Seiten am PC getippt und mich kurzerhand entschieden, dass das für „nur Insta“ zu schade ist, und einen Blog-Artikel verdient hat :-) Yeah, wollte ich schon immer mal machen… Ja, doch schon irgendwie, aber hatte Angst vor so viel Arbeit… Jetzt ist er da.

Herzlich willkommen auf meinem Blog “Du & dein Hund im Fokus” =).


Eigentlich wollte ich damit nur ganz crazy mein am 21. Juli kostenloses Webinar anteasern… (später eingefügte Anemerkung: Spoiler, es wird kein Webinar, es wird eine 5 Tage-innere Reise zu dir selbst <3, wo es ganz intensiv um die Frage gehen wird: „Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemand sein muss?“

Weil ich die so wichtig finde und sie unbedingt mit dir zusammen beantworten möchte. Ok Maik Baum, ich will die Frage nicht komplett klauen, aber nur wer gut ist, wird kopiert und du erlaubst es ja dankenswerterweise:

Also auch hier ein liebevolles Danke von Herzen.

Danke, dass es dich und Coaching in Concert gibt und

danke für diese so wichtige Frage und dein wunderschönes Lied dazu.

Ps.: Komplimente verteilen, wie dieses hier, kostet dich übrigens nichts außer ein Satz oder mehrere und minimale Anteile deiner Zeit, aber was Komplimente für eine Wirkung haben, für den, der sie verteilt, aber natürlich auch für den, der sie empfängt, bewirkt, ist unglaublich. Dieser Mensch fühlt sich auf einmal: gesehen, gehört, gewertschätzt und ja vielleicht einmal: gut so, wie er ist.

Er fühlt sich gut, selbstbewusst & sein Selbstwert steigt.Was so eine Kleinigkeit bewirken kann und was für einen positiven Schneeball-Effekt sie haben kann, wenn man diese Message in die Welt bringt, also fang doch direkt morgen damit an, immer öfter Komplimente zu verteilen und diese Message an andere weiterzubringen.

Ich habe es mir im Kindergarten bei den Kindergartenkindern angewöhnt: einfach nur mal kurz ein „Hey, du hast aber ein schickes Kleid an! Oh dein Pulli ist aber hübsch! Oh da sind Pokemon drauf! WOW!“ und wenn man dann dieses Strahlen und Leuchten in den Kinderaugen sieht, das ist einfach wundervoll und wenn ein Kind, wie heute Morgen zu mir kommt, weil es neue Schuhe hat und sie mir zeigt (weil es gesehen hat, dass ich Kinder in ihrer Persönlichkeit sehe, genauso, wie jeder Mensch in meiner Arbeit und jeder Hund eine Persönlichkeit ist und so sein darf, wie er ist), dann berührt mich das von Herzen <3.

Danke Karma.

Verdammt, das ist glaub ich schon wieder zu lang für Insta…

Achja: und weil es nicht nur um die Frage „wer bist du, wenn du niemand sein musst geht“ … man braucht ja heute eine „Subline“, also muss ein Untertitel her: „Und was zur Hölle hat mein Hund damit zu tun?“ okay, das klang im ersten Impuls lustig, und wäre marketingtechnisch wahrscheinlich auch der letzte Schrei, aber es passt einfach nicht zu mir und meiner Arbeit. Also Versuch Nummer 2.
Untertitel: „und wer ist eigentlich mein Hund? Und wie machen wir daraus jetzt einen entspannten Alltag?“ das klingt doch besser. Und? Neugierig? Ich wäre es auf jeden Fall und das sind jetzt mal echte Wort und kein KI …

Dann melde dich gerne direkt an und sichere dir deinen Platz.

Hier kannst du dich anmelden zu der 5-Tage-Challenge:

Wer bist du? Wenn du niemand sein musst?


Als ich solche systemische Fragen, aus anderen Perspektiven, wie hier vom Hund, zum ersten Mal gehört habe, dacht ich mir im ersten Impuls „Och nö, jetzt kommt hier so `nen Therapie-Gedöns…“ und dann hat mein Kopf aber schon angefangen zu rattern… weil ja, ich kann mehrere Gedanken gleichzeitig denken, das wirst du im Laufe des Textes auch noch sehen :D.

Eine der Stärken von ADHS… manchmal aber auch Fluch zugleich…


Moment, wie würden denn meine Hunde die Frage beantworten???

Ok, mal überlegen… wir fangen mal bei Claire an.

Claire begleitet mich jetzt seit 13,5 Jahren.

Am 1.Jan.2013 habe ich sie abgeholt, mit meiner Sandkasten-Freundin Mimi.

Da war ich gerade fast am Ende meines Bachelor-Studiengangs als Polizistin, bevor ich im September zur Autobahnpolizei gewechselt bin.

2014 habe ich mit der Starter-Woche bei Dogument den Grundstein meiner jetzigen Arbeit gelegt.

2017 der Beginn meiner Selbständigkeit,

2018 bis 2019 die Hundetrainer- und Dogwalker-Ausbildung,

seit 2020 mitten in Corona auf einmal zwangsweise voll Selbständige,

2021 wurde ich Mama <3, das ist wahrlich die größte Persönlichkeits-Entwicklung, dicht gefolgt von selbständig sein :D. Liebe Grüße an Tina 😉.

Anmerkung des Autors: später eingefügt (Na wer kennt die Känguru-Chroniken von Marc-Uwe Kling? Für alle die, die es nicht kennen, absolute Empfehlung die politische aktuelle und vergangenen Jahre lustig und verständlich und auch sachlich verpackt mit einer Portion Ernsthaftigkeit, dort gibt es auch immer den Hinweis “Anmerkung des Autors”).

Spoiler: ich bin und werde ein wenig vom Thema abkommen, du wirst dich etwas gedulden müssen, um die Antwort, wie mich u.a. Claire sieht, zu lesen.

März 2023… Ich entscheide mich innerhalb von 30 Minuten die äußerst unempathische Frage auf die Diagnose „Magendrehung“ bei meinem ersten eigenen 13 Jährigen Dalmi-Opa Milow, meinem Herzenshund <3 … „Operieren oder einschläfern?!“ mit „ich möchte nicht, dass er länger leidet…“ zu beantworten… nachdem ich gefragt habe, wie denn die Chancen sind und ja, auch was es kostet? (leider hatte ich für Milow keine  OP-Versicherung (was ich an dieser Stelle wirklich jedem !!!! empfehle. Alternativ: Millionär sein 😉) … „Ja 3000 Euro wäre aber nur für die OP und er müsste mindestens 3 Tage lang weiter in der Klinik bleiben, wenn er es überhaupt überlebt und die meisten Hunde haben Schwierigkeiten mit dem Fressen anzufangen nach einer Magendrehungs-OP“….
Das letzteres nur eine persönliche Meinung des behandelnden Tierarztes war, wusste ich zu diesem Zeitpunkt nicht und habe ich auch nicht in Frage gestellt. Ja, ich zerbreche mir auch heute teilweise noch den Kopf, ob es die „richtige“ Entscheidung war…

Allerdings hatte Milow zu diesem Zeitpunkt schon seit einem dreiviertel Jahr eine Herausforderung mit dem Fressen, da ich verzweifelt auf der Suche nach einem Futter war, was er länger als 3 Tage fraß und vertrug…
Und ja auch die 3000 Euro waren ein Punkt, da bin ich ehrlich. Denn leider war mein damaliges Auto, der kleine Berlingo, in den ich in den letzten Jahren rund 17.000 Euro Werkstattkosten reingesteckt hatte (Kaufpreis waren 18.000 Euro, ja, hätte ich das vorher gewusst, ja hätte, hätte, Fahrradkette… hatte ich aber nicht)… mal wieder für 2500 Euro in der Werkstatt gewesen und nein Rücklagen für den Notfall, konnte ich mir bisher leider nicht aufbauen… weil es immer knapp war…warum anderes Thema…

Ja, also entschied ich mich innerhalb von 30 Minuten, Milow zu erlösen… dass sich dieses „erlösen“ leider doch noch zeitlich gefühlt in die Ewigkeit zog, darauf war ich ebenso wenig vorbereitet, wie auf die erste Frage oben und auch nicht auf den innerlichen Kampf, den Milow noch kämpfte, bis ich ihm wirklich sagte „du darfst gehen. Du sollst nicht länger leiden. Wir schaffen das! Wir sind stark für dich… aber ich war an seiner Seite und ich habe ihn auch mit nach Hause genommen, sodass sich Claire, Dori, Happy und auch mein damals sehr junges Kind von seinem Haustier verabschieden konnten… Kleiner Tipp am Rande, ja z.B. bei Rosengarten sich zumindest durch Ansparen den aktuellen „Einkremierungspreis“ zu sichern macht durchaus Sinn (man kann hier quasi dieses Geld schonmal ansparen, damit man diese Sorge dann wenigstens später nicht mehr hat, also den Einäscherungspreis, die Urne muss man dann ggf. später oder früher extra kaufen) und sich ggf. auch vorher schonmal eine Urne aussuchen (ich war dezent überfordert mit der riesen Auswahl und hatte da sogar keinen Kopf für, entschied mich dann aber für ein blaues Herz mit Strass-Steinen mit seinem Namen drauf)…blau war immer seine Farbe und ja, bevor Claire einzog, trug Milow auch mit Stolz pinke Strass-Halsbänder.
Gedankenblitz: Wieso fange ich eigentlich nicht mit der Frage an, wie würde Milow mich beschreiben?
Und Nanouk, nicht mehr mein Pferd. Was aber doch ein wichtiger Teil in meinem Leben war/ist, nicht nur wegen dem „Na“ in NAMILAS.


Ja, das Thema Tod und Einschläfern beim Tier ist ein Thema, mit dem man sich nicht beschäftigen möchte.

Aber ganz ehrlich! Ich finde, wir leben hier in einer Kultur, in der Tod so ein totgeschwiegenes Thema ist… hahaha… Wortwitz…nein, im Ernst… in anderen Kulturen gibt es einen ganz anderen Umgang mit dem Thema Tod… einen der nicht so negativen und langfristig leichteren. Denn Verdrängen und Verschweigen ist nicht leicht, sondern schwer und verankert sich tief im Körper…

Also wieso feiern wir nicht den Verstorbenen?

Und dass man diese Zeit mit ihm verbringen durfte?

Und ist dankbar für diese Zeit und diese Erlebnisse?
Auch wenn sie manchmal nur kurz waren und vor allem man gedenkt und spricht über diese schönen Erinnerungen.

Und Milow wird immer einen Platz in meinem Herzen haben. <3 <3 <3

Und auch wenn ich mir das nie (!!!) so, wie ich es bei vielen Hundehaltern schon gesehen hatte, bis zu diesem Punkt vorstellen hätte können…, hat die Urne von Milow mit seiner Asche einen ganz besonderen Platz in meinem Wohnzimmer.
Zumindest, bis ich endlich „mein zu Hause“ gefunden habe und ihn dort der Erde übergeben kann, aber jederzeit weiß, hier sind seine körperlichen Überreste.
Denn die Seele ist bereits woanders und meinem Kind sage ich. Milow ist immer bei uns. Der passt zusammen mit Ur-Oma Rosi von oben auf uns auf.
Und wenn es dir mal nicht gut geht und du möchtest mit jemandem reden, der nicht Mama oder Papa oder sonst wer ist, dann kannst du zu Milow sprechen.

Ps.: Wo wir gerade beim Thema „Traum-zu-Hause-finden“ sind.

I know, ja das wird Umzug Nr. 12 in meinem Leben… nein, nicht freiwillig, hab ich auch wenig, bis gar keine Lust drauf… aber in einem 2-Familienhaus kann man einfach so gekündigt werden. Ja ganz einfach so natürlich nicht, also theoretisch schon, praktisch aber weil man da so 2,3, 4, ganz viele Mängel anmerkt…, die nicht ganz im Verhältnis zur Miethöhe stehen, meiner Meinung nach und ich habe wirklich keine hohen Ansprüche… aber egal, aber ich will keinen Stress, sondern endlich einen Ort finden, der sich wirklich wieder nach zu Hause anfühlt, so wie die Straße, in der ich meine ersten 7 Jahre verbrachte… welch superschöne Kindheit ich dort überwiegend verbringen durfte oder auch danch in Bornheim Roisdorf … aber alles andere danach: Brühl (Stalker-Nachbarin, sie wusste exakt, wie lang meine Hundesitterin und welche da waren…), Bornheim WG 1: ja, ich akzeptiere Katzen, aber ich bin eindeutig Hundemensch… und Katzen in eben dann nicht mehr frischen Töpfen… nein). Oh Shit 00:27 Uhr… da ist er, wieder der Hyper-Fokus. Ich wollte doch nur kurz das neue Angebot posten und jetzt schreibe ich endlich die Geschichte, die schon so lange erzählt werden wollte und ich wusste nur nicht wie.

Danke „Acki“ Ackermann von feelen für deine Manifestation-Days und wir sind erst an Tag 4 <3. Oh man, wo war ich jetzt eben nochmal am Schreiben? Nachdem ich hierher zurückgesprungen war?! *such* und *lese*…. Und finde hoffentlich gleich die passende Stelle…


Also ich suche eine 2-3 Zimmer-Wohnung in Troisdorf mit Garten

-         Min. 2 Zimmer Wohnung, gerne 3 Zimmer oder mehr, egal wie klein, aber mehr Räume, mehr Möglichkeiten (Kinderzimmer, Schlafzimmer,Büro….)

-         Min. 55, lieber 60qm oder mehr

-         In Troisdorf oder Umgebung, Hennef oder so auch gern

-         Max 900 warm

-         Gerne mit EBK

-         Mit Garten (zur Alleinnutzung) Claire muss als Hunde-Omi einfach mal öfter Pippi machen und ein Garten zu teilen würde in meinem Alltag einfach permanent mit Stress verbunden sein, den ich gerne vermeiden würde

Perfekt wären min. 1000qm und dann auch eine gewerbliche Nutzung, gerne etwas abgelegen. Dann dürfte es auch etwas mehr kosten.

-         Erdgeschoss, Souterrain oder super gerne Minihausoder mindestens Pinkeloption (Terrasse) Claire als Hundeomi muss einfach im Alter öfter mal raus.

-         Ja, ich kann die Miete bezahlen. Das hat bei mir oberste Priorität.

-         Ja, ich bin selbständig, ja ich kann das Nachweisen, ja ich bin alleinerziehend mit 1 Kind, ja ich habe 3 Hunde, die außer beim Klingeln leise sind und in einer Wohnung noch nie etwas kaputt gemacht haben und natürlich auch eine Haftpflicht incl. Mietschäden haben.

-         Wunsch: so wenig Nachbarn, wie möglich. Das brauche ich als Autistin…

-         (bei jedem Mal durch den Hausflur gehen, denken „Oh Gott jetzt bin ich schon wieder gestolpert, hoffentlich hat das niemanden gestört, hoffentlich treffe ich nicht den/die im Flur, wegen nett gemeintem/aber teils äußerst unangenehm-anfühlenden Smalltalk, oder auch wenn ich nachts die Hunde nochmal raus lasse, weil ich mal wieder, Blick auf die Uhr: 23:57 Uhr, bis nachts, arbeite, weil das die einzige Zeit ist, wo es leise ist, wo niemand Erwartungen an mich an, die ich wahrscheinlich eh nicht erfüllen kann…

Genau deswegen verstehe ich meinen langen Wunsch, ein Haus in Alleinlage jetzt so gut, wie nie zuvor.
Denn das Gefühl war immer da, ich wusste nur nie, warum.


Aber zurück zum Ende des Textes… Ich wollte doch nur kurz Milow erwähnen
Kennst du noch diese Bücher „wenn du möchtest, dass die 5 Freunde jetzt das machen, dann Blätter auf Seite … und wenn du möchtest, dass sie ein Abenteuer erleben, ließ auf der nächsten Seite weiter…? Genau so fühlt sich ADHS an… Ab zum Ende des Textes….

So hier waren wir bei 2023…. Nächstes spannendes Datum…

Seit Mitte 2024 alleinerziehend, selbständig, mit 3 Hunden, ja, das ist herausfordernd, keine Frage.

Seit Janar 2025 Diagnose „ADHS im Erwachsenalter“ <= Spoiler, die neuronale Entwicklungsstörung ist angeboren, wird nur häufig bei Frauen und dem „unaufmerksamen“ Typ oder gemischten Typ mit hyperaktiver Form (die es auch innerlich gibt und nicht nur klassisch „Zappel-Philipp“) sehr spät erst diagnostiziert, häufig nach dem „Eltern-werden“, weil so ein Säugling ein mühevoll in Kleinarbeit und über Jahre erarbeitetes Konzept an „ok-so-funktioniere-ich-und-hab-mich-an-die-neurotypische-Welt-angepasst“-Konstrukt schlagartig zusammenbricht.
Was in diesem Fall nicht gerade positiv auf die Beziehung gewirkt hat.

Aber „Augen zu und durch!“ war halt auch lange mein Lebens-Motto. Wird schon irgendwann besser werden. Spoiler: nein wurde es bis jetzt nicht :D

Seit 2023 gehe ich ziemlich am Limit und dachte immer „naja und noch ein bisschen und dann wird das schon, aber ich bräuchte echt mal langsam ne Pause… es muss sich was ändern!“ Das tat es aber leider nicht. Also dann „ich habe doch bis jetzt auch alles immer irgendwie hinbekommen. Das klappt auch diesmal. Ganz bestimmt…. Hoffentlich!“ war wieder mein Lebensmotto.

Anfang 2026 war ich 2,5 Wochen in einer Tages-Klinik. Das einzig machbare mit Kind und 3 Hunden, wenn man nicht mal eben für diese 6-8 Wochen lang eine Hundepension bezahlen kann, was ja super (nicht!) geht, wenn es finanziell eben nicht so super läuft.

Ich habe halt leider nie gelernt, wie man mit Geld richtig umgeht und auch nicht, wie man eine Firma führt?!

Also lag alle Hoffnung in diesem Tages-Klinik-Aufenthalt, der kurzum meine gesundheitliche Situation allerdings mehr verschlechtert (irgendwelche Themen hochholen und dann nicht bearbeiten, Ärzte, die sich an ihre eigenen Aussagen nicht erinnern können, Therapeuten, die Autismus bei mir erst nach 2 eindeutigen Vor-Tests sehen usw. und so fort…), als verbessert (jeah ich hab jetzt einen Platz in einer Gruppen-Therapie, die indoor mit 10 Leuten statt findet, obwohl ich am liebsten max. mit 1 Person diesen Raum teilen würde und nein die Pomodoro-Technik ist nicht super bei ADHS. Ich habe kein Problem mit Aufhören (ja doch schon im über mehrere Stunde andauernden Hyperfokus zu vergessen, auf Klo zu gehen, zu essen und manchmal auch zu trinken…)…. Ich habe ein f…. Problem damit, mit einer Aufgabe anzufangen, die mich nicht interessiert… z.B. sämtliche administrativen Aufgaben meiner Selbständigkeit, die aber elementar wichtig sind… die mir aber seit Monaten zunehmend schwerer fallen. Ich habe die Tage gesehen, dass meine längste unbeantwortete Nachricht vom 3.11.2024 ist, sorry Franzi, Hundephysio Hennef….


Und das ist nur das Privat-Handy mit aktuell 82 unbeantworteten Nachrichten.

Ich kann es einfach gerade nicht. Immerhin habe ich beim Greator-Festival, vorletztes Wochenende herausgefunden 0 dwarum… ja nicht anfangen… ach ich springe in den Themen. Ja, leider wirken die Medikamente, als ich diesen Text gerade um 23:07 Uhr tippe, nicht mehr. Ohne die ADHS-Medikamente würde überhaupt nichts mehr gehen. Es geht gerade nicht mehr viel… aber minimalst etwas. Ein bisschen Hoffnung habe ich noch.

Ich versuche mal zum Thema zurück zu kommen. Aber kurz noch das Whatsapp-Thema abschließen. Geschäftshandy: 90 unbeantwortete Nachrichten…
Ja, es tut mir leid und ja verdammte Hacke… es ist mir sehr unangenehm…
Warum ist das so, weil ich in meinem Leben ungefähr 3,7-mal häufiger, als Menschen ohne ADHS, Ablehnung, vor allem im sozialen Bereich (u.a. in Form von Mobbing seit dem Kindergarten an… über beide Schulen hinweg, über das Polizei-Studium, ja in allen 3 Ausbildungs-Teilen bis hin zur Einsazthundertschaft, wo ich sehr fieses Mobbing erlebt habt) erfahren habeRejection Sensitive Dysphoria (RSD) nennt sich das dann, die Angst vor Ablehnung bzw. die Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung.

„RSD beschreibt keine eigenständige psychiatrische Diagnose, sondern ein hochgradig belastendes Reaktionsmuster des Nervensystems. Schon kleine, oft unabsichtliche Signale (z. B. eine knappe Nachricht, ein bestimmter Blick oder das Ausbleiben einer Reaktion) werden vom Gehirn als heftiger Angriff oder Zurückweisung interpretiert. Die Betroffenen empfinden intensiven emotionalen oder sogar körperlichen Schmerz.“ (Quelle: https://psychotherapie-katharina-ziob.de/adhs-und-rejection-sensitivity/)

Ich habe so oft in meinem Leben Ablehnung erfahren, die teils gar nicht so gemeint war, aber das ist ein anderes Thema, dass ich in gewissen Situationen, in denen ich oft Ablehnung erfahren habe, jetzt einfach immer mit Ablehnung rechne bzw. diese erwarte.

Dass das oft nicht der Realität entspricht, hilft mir leider nicht.

Was mir aber hilft, ist folgendes (das lerne ich gerade):

Alle Gefühle sind ok =) und alle Gefühle dürfen sein <3

  • Das Gefühl Angst ist ok.

  • Angst darf da sein.

  • Ich darf Angst haben.

  • Alle Gefühle dürfen sein.

  • Angst ist eine Schutz-Funktion des Körpers. Sie rettet teilweise dein Leben.

  • Angst vor Tiefe z.B. bewahrt uns an der Klippe vor dem Tod.

Warum habe ich jetzt Angst?=> ok, ja ich wurde oft abgelehnt, aber hey, die meisten meiner Kunden sind bei mir, weil sie mich mögen und nicht das, was ich verkaufe. Denn man kauft ja ein Gefühl.Sich wohlfühlen, sich wertgeschätzt fühlen, sich gesehen fühlen, sich verstanden fühlen, so zu sein, wie man ist, ohne sich zu verstellen.

Ok, d.h. diese Angst ist rational also eher unbegründet.

Natürlich gibt es ein paar wenige unschöne Erfahrungen mit Kunden und ganz ehrlich auch ich bin nicht perfekt.

Das habe ich schon weitestgehend abgelegt, diesen negativen Glaubenssatz…


By the way: spannendes Thema, diese Glaubensätze und die Transformationsarbeit damit 😉

Achja ich wechsle schon wieder die Themen.

Ok, also, was wäre, wenn ich mir vorstelle, dass es eine positive Nachricht ist, die ich gleich lese/mir anhöre? Das fühlt sich deutlich besser an.
Und da ich mich gerade mal wieder im (hypno-)manifestieren übe, klappt das auch i.d.R. ganz gut, dass in der Nachricht auch wirklich etwas positives und nicht, wie ursprünglich erwartet etwas negatives enthalten ist.

Trotzdem habe ich in den letzten Monaten nie die Energie und Zeit gefunden alle Nachrichten zu beantworten.
Etwas, das vorher ging und jetzt nicht mehr…

Anzeichen, Nummer 1 für ein neurodivergentes Burnout.

Ich will hier auch nicht Mitleid sammeln, sondern ich möchte mit meinen persönlichen Erfahrungen zum Thema ADHS/ASS für mehr Aufklärung zu dem Thema sorgen, weil nur durch solche Aufklärungs-Accounts habe ich das Wissen über das Thema Neurodivergenz, was ich jetzt habe, was mir so viel mehr dabei hilft zu verstehen, was das echte „normal“ ist, was an mir „neurodivergent“ ist, und warum das so ist und dass ich z.B. nicht einfach zu faul bin, meine Wohnung gerade in Ordnung zu halten… Hinweis Nr. 2… Das ging vorher…


Wenn du mir bis hierhin folgen konntest, hey willkommen im Club. Bist du auch ADHSler oder AuDHSler?? (Autismus-spektrums-störung und Aufmerksamkeitshyperaktiv-störung gibt es auch, oh Wunder entgegen mancher Ärzte auch heute noch, sehr häufig in Kombination).

Wenn du dir hier gerade denkst, no way, das sind ganz schön viele Themen, die du da gerade angerissen hast und ich weiß jetzt gar nichts mehr…

Dann herzlichen Glückwunsch, hast du wahrscheinlich das Gehirn im Format neurotypisch erwischt, was im Gegensatz zu meinem „normal“ deutlich anders ist, als dein „normal“.

Was für dich wahrscheinlich kein Problem ist. Moment, ich wollte doch positive Worte nehmen, weil Worte wirken. Also weil das für dich wahrscheinlich keine Herausforderung ist, für mich aber schon.

Für dein Gehirn wurde alles hier in unsere Gesellschaft entwickelt, das System für „normal“…

Mein „normal“ dagegen war halt 35 Jahre lang ein anderes, mit dem ich krampfhaft versucht habe, das ganz normale „normal“ zu leben und mir ist erst jetzt bewusst, dass viele Dinge anderen, neurotypischen Menschen viel leichter fallen. Z.B. das unangenehme Thema Körperpflege… ja, ich kann mich duschen, ja ich weiß, wie das geht, aber da ist es wieder das Thema, dass ich eben mit der Pomodoro-Technik anfangen wollte und warum diese für die meisten ADHSler nicht passend ist. Wie man hier merkt, 23:26 Uhr wenn ich einmal angefangen habe, ist das nicht das Problem. Achja ich wollte eigentlich schreiben, wie Claire mich sieht…. (Moment, ich habe vergessen Milow oben zu erwähnen, schnell nach oben scrollen und einfügen…) 00:45 Milow, Nanouk und noch 2, 3 Kleinigkeiten ergänzt… willkommen in meinem Gehirn, so sprunghaft, wie dieser Text hier ist, geht es dauerhaft in meinem Gehirn zu. Jeden Tag, jede Stunde, jede Minute…

Claire würde mich glaube ich so beschreiben. Oh krass hier ist doch das Text-Ende. Zumindest für heute, höre ich hier auf.

So jetzt also noch das Angebot irgendwie reinbringen. Ich muss jetzt erstmal gucken, wie viele Insta-Beiträge das sind? Und Mist verdammt, ich hatte so eine coole Idee, hier kurz für mich die paar Fragen beantworten, um das kostenlose Webinar zu bewerben. Hat irgendwie nicht so geklappt.

Vielleicht doch, als Blog-Beitrag auf der Homepage.

Liest das dann jemand? (Falls du bis hierhin gelesen hast, kommentiere doch bitte unten einmal deine Gedanken, Fragen zu diesem Text. Ich würde mich rießig freuen =) )

Wirklich?

Ok, aber krass, Blog-Artikel sind irgendwie wegen KI-SEO oder so wichtig (Danke Steffie).

Ok, also Webinar.

So, wie ich gerade merke, wirst du auch vielleicht merken oder schon bemerkt haben, ist die Frage „Wer bin ich eigentlich, wenn ich niemand sein muss? Nicht so leicht und vor allem schnell beantworten.

(Gedanke: Ok mache ich das jetzt mal kurz auf die Homepage ???“ Anmerkung: hat auch nur 3 Tage gedauert, den Text nochmal Korrektur zu lesen und auf die Homepage zu bringen.

Und natürlich folgt eine Fortsetzung, denn die Frage ist ja immer noch nicht beantwortet.

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